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ArtenChinesischer Feuerbauchmolch

Chinesischer Feuerbauchmolch

Cynops orientalis

Ein kleiner Wassermolch, der kühl gehalten wird. Im Sommer wird die Zimmertemperatur zum Problem, nicht die Heizung im Winter.

Gruppe
Amphibie
Einordnung
Einsteiger
Herkunft
Ostasien
Chinesischer Feuerbauchmolch (Cynops orientalis) auf einem Stein unter Wasser
Foto: Kennyannydenny, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Wo die Art herkommt

Weltregion
Ostasien
Länder
Zentral- und Ostchina
Lebensraum
Kühle, stehende Gewässer in Hügellandschaften

Zu dieser Art führt die App noch keine Herkunftsangabe. Die Verbreitung stammt hier aus der Fachliteratur.

Der natürliche Lebensraum ist der Massstab für die Einrichtung. Wer weiss, woher ein Tier stammt, versteht auch, warum es Wärmezonen, Verstecke und eine bestimmte Luftfeuchtigkeit braucht.

Haltung im Überblick

Dieselben Angaben stehen in der App im Steckbrief des Tieres.

Terrarium
Aquarium ab 60 × 30 cm für drei bis vier Tiere, Wasserstand 15–25 cm.
Temperatur
16–22 °C. Über 24 °C wird es kritisch: Im Sommer kühl stellen.
Luftfeuchtigkeit
Wasserlebend.
Licht
Schwach, keine starke Beleuchtung.
Bodengrund
Feiner Sand oder Kies, gross genug zum Nichtverschlucken.
Einrichtung
Dichte Wasserpflanzen, Wurzeln, kleine Landinsel oder Korkstück.
Wasser
Sauberes, kühles Wasser mit schwacher Strömung; wöchentlicher Teilwechsel.
Fütterung
Zwei- bis dreimal wöchentlich Wasserflöhe, Mückenlarven, kleine Würmer.
Verhalten
Meist im Wasser, ruhig, tagsüber gut zu beobachten.
Umgang
Nicht anfassen.
Vergesellschaftung
Gruppen gleich grosser Tiere.
Gesundheit
Wärme über 24 °C führt zu Pilzbefall und Ausfällen: Das häufigste Problem im Sommer.
Jahresverlauf
Kühle Phase im Winter bei 8–12 °C.
Sicherheit
Keine Bewilligung nötig. Niemals aussetzen.

Rechtslage in der Schweiz

Keine Bewilligung vorgesehen

Keine Bewilligung nötig. Die Art gehört zu keiner der in Art. 89 TSchV aufgezählten Gruppen

Kein Sachkundenachweis vorgesehen

Kein Sachkundenachweis vorgeschrieben. Er ist nur für die in Art. 89 TSchV genannten Tiere verlangt

Kein CITES-Eintrag

Nicht in den CITES-Anhängen geführt: Einfuhr und Weitergabe brauchen keine Artenschutzpapiere. Der Kaufbeleg gehört trotzdem in die Unterlagen

Mindestmasse für das Gehege

Anhang 2 Tabelle 6 der Tierschutzverordnung, die Tabelle für Amphibien, führt diese Art nicht auf. Die Tabelle ist nach Familien gegliedert und nennt darunter Gruppen, meist mit bestimmten Gattungen oder Arten, bei einigen Ziffern nur als Beispiele. Weder diese Art noch ihre Gattung steht dort; eine Zahl gibt die Tabelle für sie nicht vor.

Dann gilt die allgemeine Regel in Anhang 2 (Buchstabe K): Das Gehege muss so gross sein, dass alles, was die Art braucht (Verstecke, Wärmeplatz, Kletteräste), sinnvoll angeordnet werden kann. Als Massstab nennt die Verordnung Fachgutachten auf wissenschaftlicher Grundlage. Eine verbindliche Zahl gibt es deshalb nicht. Verbindlich Auskunft gibt das kantonale Veterinäramt.

Was das Gehege bieten muss

Kühles, sauberes Wasser mit Ausstiegsmöglichkeit. Aussetzen ist verboten. Eingeschleppte Molche haben in Europa den Hautpilz Bsal verbreitet, der einheimische Salamander bedroht.

Unterlagen

Kaufvertrag und Herkunftsnachweis aufbewahren. Wissenschaftlichen Namen verwenden, um CITES- und Einfuhrstatus zuverlässig zu prüfen.

Diese Angaben sind eine Orientierung, keine Rechtsberatung. Verbindlich Auskunft gibt das kantonale Veterinäramt; massgebend ist der Verordnungstext. Mehr zur Rechtslage

Chinesischer Feuerbauchmolch in ReptiCare führen

Steckbrief anlegen, Terrariummasse prüfen, Fütterungen und Häutungen festhalten.